AMIS Roll-Out überschreitet die 400.000er Grenze!

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Der Smartmeter Roll-Out bei Energie AG schreitet weiter plangemäß voran – am 23.1.2017 wurde die 400.000er Grenze überschritten. Derzeit sind bereits 335.844 AMIS Zähler und 64.563 AMIS Lastschaltgeräte in Kundenanlagen installiert. Davon sind bereits 296.889 AMIS Stromzähler an die Zentrale angebunden und automatisiert und sind damit echte Smart Meter.

In welchen Gebieten der Roll-Out bereits abgeschlossen ist und wie die Umrüstung der Strommessgeräte bis Ende 2019 geplant ist, zeigt die Roll-Out Karte auf der WEB-Seite der Netz OÖ, die wöchentlich aktualisiert wird: http://netzgmbh.at

 

Nach erfolgter Installation der AMIS Endgeräte in den Kundenanlagen ist die Arbeit aber noch nicht abgeschlossen. Die Zähler müssen kommunikativ geschaltet werden und manchmal müssen auftretende Kommunikationsprobleme gelöst werden.

Mit Smart Metering wird von den österreichischen Netzbetreibern angestrebt, Stromkosten der Mehrtarife nicht mehr wie bisher über Tarifregister abzurechnen, sondern über ¼ Stunden Lastprofile. Damit derartige smarte Tarife abgerechnet werden können, müssen sämtliche ¼ Stunden Lastprofile erfasst und fernabgelesen werden. Bei temporären Kommunikationsunterbrechungen, wie sie bei PLC nicht auszuschließen sind, können fehlende Werte automatisiert nachgeholt werden. Ist die Kommunikation aber längerfristig gestört, sind Nachholungen nicht mehr möglich. Netz OÖ hat daher festgelegt, Zähler, die länger als 10 Tage nicht kommunizieren, auf „digitale Standardzähler (DSZ)“ umzustellen. Im Rahmen des elektronischen Datenaustauschs werden die betroffenen Lieferanten darüber informiert, dass sie in diesen (seltenen) Fällen den smarten Tarif nicht länger liefern können und mit dem Kunden einen einfachen Tarif vereinbaren müssen.

Die Kommunikation dieser DSZ wird aber laufend überwacht und – sobald die Kommunikation wieder funktioniert wird der Zähler wieder auf Smart Meter umgestellt. Neben den automatisierten Prozessen und dem Systembetrieb stellt das Management der AMIS Endgeräte eine wichtige Aufgabe im Tagesgeschäft dar.

Dabei zeigt sich immer mehr, dass eine robuste Kommunikation ein ganz wesentliches technisches Kriterium für Smart Metering darstellt. Die hochverfügbare AMIS Kommunikation bewährt sich in der Praxis mit annähernd 350.000 smarten AMIS Endgeräten: Sämtliche Tagesablesungen und Prozessautomatisierungen sowie zahlreiche Smart Grid Anwendungen laufen täglich und zur vollsten Zufriedenheit!