Das nächste Ziel der IME-VO, bis Ende Dezember 2017 mindestens 70% aller Zählpunkte auf Smart Metering umgestellt zu haben, rückt unaufhaltsam näher.  Obwohl bei Energie AG bereits frühzeitig mit den Smartmetering Entwicklungen begonnen wurde, ist dieses Ziel nur mit großen Anstrengungen erreichbar.

Aktuell sind 4 Technikerteams damit beschäftigt, die AMIS Infrastruktur zu errichten. Diese installieren wöchentlich ca. 25 Datenkonzentrator (DC)-Schränke in den Trafostationen, stellen die kommunikationstechnische Anbindung her (zum Teil Lichtwellenleiter, zum Teil CDMA Datenfunk) und nehmen die Stationen gemeinsam mit den Technikern in der Zentrale in Betrieb.

Foto des DC-Schranks in der Trafostation See Hinterbrunnbach, in Großraming

Foto des DC-Schranks in der Trafostation See Hinterbrunnbach, in Großraming

Im AMIS Roll-Out selbst sind derzeit 34 Techniker damit beschäftigt, die AMIS Endgeräte (Stromzähler und Lastschaltgeräte)  in den Kundenanlagen zu installieren. Derzeit werden in den Bezirken Eferding, Gmunden und Grieskirchen wöchentlich ca. 2.500 AMIS Endgeräte eingebaut.

Lästig sind dabei negative und falsche Berichte in den Medien, weil die Kunden damit verunsichert werden und Vorbehalte gegenüber Smart Metern entwickeln:

In einem Ö1 Bericht wieder beispielsweis die Falschmeldung verbreitet, dass der Netzbetreiber mit den Verbrauchswerten feststellen kann, welche Fernsehprogramme die Kunden schauen. Dass dies technisch völlig unmöglich ist, wurde bereits wiederholt mitgeteilt – umso ärgerlicher ist es nun, dass die Meldung trotzdem immer wieder verbreitet wird!

Als weiteres Beispiel wurde in der ORF Sendung Konkret behauptet, dass im Zuge der Geräteinstallation Umbaukosten in Höhe von bis zu € 2.000,- anfallen können und der Kunde diese Kosten tragen müsse. Korrekt ist, dass im Zuge des Smart Meter Roll-Out die Anlagensicherheit erhöht wird. Wenn unsere Fachleute im Zuge der Gerätemontagen in Verteilern Sicherheitsmängel feststellen, werden die Kunden darüber informiert, und angehalten, diese Mängel durch Elektrofachkräfte beheben zu lassen.

Der AMIS Roll-Out läuft dennoch weiterhin plangemäß und sehr erfolgreich, Ende November 2016 wurde die 50% Roll-Out Quote überschritten. Aktuell befinden sich mehr als 380.000 AMIS Endgeräte in Betrieb. Die aktuelle Roll-Out Karte zeigt die Gebiete, in denen die intelligenten Strommessgeräte bereits voll in Betrieb sind: zur Roll-Out Karte