Komfortgewinn durch AMIS Smart Meter

Komfortgewinn durch AMIS Smart Meter

Elektronische und kommunikationsfähige intelligente Stromzähler bieten durch Automatisierung wesentlich höheren Nutzen als Ferrariszähler und höheren Komfort in mehreren Bereichen:

Ablesung:

Smart Meter werden zum Stichtag von der Ferne abgelesen, eine manuelle Ablesung durch den Netzbetreiber ist damit nicht mehr erforderlich. Damit müssen Kunden nicht mehr anwesend sein, um dem Ableser Zutritt zum Zähler zu gestatten. Ebenso müssen keine Selbstablesekarten mehr ausgefüllt und zurückgeschickt werden. Beides stellt für Kunden eine Erleichterung dar.

Manuelle Ablesungen sowie Kundenselbstablesungen werden innerhalb mehrerer Tage rund um den Abrechnungstermin durchgeführt, eine exakte Monatsabrechnung ist damit nicht möglich. Bei Smart Metering wird jedoch exakt zum Stichtag des Monatswechsels fernabgelesen und abgerechnet.

Bei manuellen Ablesungen können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Speziell bei Mehrtarifzählern passieren leider immer wieder Fehler, was zu fehlerhaften Berechnungen der Stromkosten und Abrechnungen führt und erst bei einer Kontrollablesung oder einem Zählerwechsel erkannt wird. In diesen Fällen müssen –sofern dies möglich ist – die tatsächlichen Verbräuche nacherhoben und die Rechnung korrigiert werden. Bei Smart Metern können Ablese- und nachfolgend Abrechnungsfehler ausgeschlossen werden.

Stichtagsgenaue Abrechnung:

Bei Ferrarsizählern erfolgt grundsätzlich eine Ablesung für die Jahresendabrechnung. Falls Netztarife, Stromtarife oder –abgaben unterjährig geändert werden, können diese nur auf Basis von errechneten Verbräuchen zu den jeweiligen Stichtagen erstellt werden. Bei Smart Metern erfolgt in jedem Fall eine korrekte Abrechnung der Kosten nach den tatsächlichen Verbräuchen.

Auch beim Lieferantenwechsel wird mit Smart Metern eine stichtagsgenaue Abrechnung  garantiert, ohne hohen Aufwand für eine manuelle Ablesung.

Wohnungswechsel:

Zieht ein Kunde mit Ferrariszähler aus seiner Wohnung aus, muss der Netztechniker die Anlage vor Ort sperren, den Zählerstand ablesen und die Endabrechnung erstellen. Wenn ein neuer Kunde in die Wohnung einzieht, muss dieser dem Netzbetreiber den Energieliefervertrag senden und beim Netzbetreiber anrufen, um einen Termin für die Stromfreischaltung zu vereinbaren. Der Kunde muss für die Stromfreischaltung warten, bis der Netztechniker die Stromversorgung in der Kundenanlage freischaltet.

Beim Smart Meter ist dieser Prozess automatisiert. Wenn der Kunde aus einer Wohnung auszieht und den Netznutzungsvertrag kündigt, wird die Kundenanlage von der Ferne gesperrt, der Zähler fernabgelesen und die Endabrechnung erstellt. Wenn ein Neukunde einzieht, sendet dieser den Energieliefervertrag (z.B. per email) und die Kundenanlage wird sofort von der Ferne entsperrt. Der Kunde kann die Stromfreischaltung sofort an seinem Zähler durchführen.

Dieser automatisierte Prozess bietet als weiteren Vorteil, dass damit nicht zuordenbare Verbräuche beim Wohnungswechsel vermieden werden können (es kommt immer wieder zu Klärungsfällen, wenn eine Wohnung bei nicht gesperrter Stromversorgung einen Zeitraum nicht bewohnt wurde).

Kundendisplay und Energiemanagement:

Im Gegensatz zum Ferrariszähler bietet der Smart Meter eine Kundenschnittstelle. Damit kann sich der Kunde seinen Energieverbrauch grafisch an einem Inhouse-Display anzeigen lassen. Weiters ist es möglich, Home Automation Systeme anzuschließen und damit Elektrogeräte umweltbewusst zu steuern. Das hilft beim Stromsparen, ermöglicht energy management und steigert die energgy efficiency!

Bei Energie AG stellen diese Prozessverbesserungen nicht nur Planwerte dar!

AMIS Nutzen und Komfortgewinn werden bei uns bereits im täglichen Betrieb umgesetzt. Was die Zahlen aus dem Jahr 2014 zeigen:

Stichtagsgenaue Abrechnung mit Fernablesung bei ca. 100.000 Kunden
15.356 automatisierte Schaltungen im Zuge von Wohnungswechsel